AFS Mid-Stay Camp.... wenig Schlaf und viel Spaß!

Direkt nach meinem Urlaub in Korea, von dem ich Sonntag Abend wiedergekommen war, fuhr ich gleich am Montag Morgen in aller Frühe weiter zum AFS-Office um das langersehnte Mid-Stay Camp anzutreten, was eigentlich schon vor mindestens 2 Monaten hätte sein sollen. Es war natürlich eine unglaubliche Widersehensfreude, denn die meisten der anderen Austauschschüler hatte ich schon seit fast 5 Monaten nicht mehr gesehen. Wir fuhren dann als erstes 12h mit dem Bus in den Norden Thailands, wo das Camp stattfinden sollte, und so hatten wir genügend Zeit zu erzählen was uns in den letzten Monaten so alles wieder fahren war. Spät am Abend erreichten wir dann unser Hotel und uns wurde enttäuschender Weise gesagt, das die zweite Gruppe, immer noch unterwegs sei und erst gegen zwei Uhr nachts im Hotel eintreffen würde. Natürlich warteten wir noch um auch wirklich alle willkommen zu heißen, auch wenn es hieß wir sollte schon um 11°° Uhr im Bett sein. Am nächsten Morgen beim Frühstück war dann das Geschnatter um so größer denn auch nach Beendigung des 6 Wochen und 6 Monats Programms, sind immer noch 62 Schüler übrig die auch noch den Rest des Jahres bleiben werden. (wovon sage und schreibe immer noch 25 aus Deutschland sind) An unseren ersten gemeinsamen Tag fuhren wir dann in ein Reservat, wo wir Elefanten ritten und auf Flößen einen Fluss lang paddelten. Am Nachmittag machten wir dann eine Fallschirmsprung Übung, bei der wir einen 11m hohen Turm runterspringen mussten und ein paar Meter über dem Boden durch ein Seil abgefangen wurden. Die Überwindung war natürlich riesig, aber es wollte auch keiner einen Rückzieher machen und so gab es nur ganz wenige den nicht den Mut aufbringen konnten zu springen. Leider sprang einer von uns so unglücklich, das er sich das Handgelenk brach wodurch der Rest der natürlich ein wenig geschockt war, wo es doch hieß diese Übung sei vollkommen ungefährlich. Am Abend sahen wir dann noch eine traditionelle Show mit Tänzen und Musik, aber eigentlich wollten alle nur zurück ins Hotel um unsere ohnehin schon beschränkte Zeit irgendwo gemeinsam rumsitzend zu verbringen, zu erzählen und Spaß zu haben. Am nächsten Morgen waren wir natürlich total müde, aber kaum einer ließ es sich anmerken, denn schließlich war AFS-Camp. Wir fuhren dann zu einem wunderschönen Tempel in den Bergen über Chiang Mai, den ich aber schon mit meiner Familie im Dezember besucht hatte. Nach dem Mittagessen ging es in ein Umbrella-Village, wo auf traditionelle Art und Weise Schirme aus Holz und Stoff aber auch Papier hergestellt wurden. Das tollste war aber das bemalen der Schirme und als besonders Highlight, konnte man auch seine eigenen Sachen bemalen lassen, und so musste auch mein iPod dran glauben, der jetzt einen kleinen grünen Gecko auf der Rückseite hat, der nie wieder abgehen wird. Am Abend war dann noch ein anderes Highlight, denn wir fuhren zu einem riesigen Markt, der zwar von schrecklich vielen Touristen überlaufen war, aber auf dem es auch viele tolle Sachen zu kaufen gab. Natürlich war die letzte Nacht in dem ersten Hotel dann noch kürzer als die anderen und wir schliefen insgesamt irgendwie nur 3h. Am nächsten Morgen hieß es dann Sachen packen, denn wir wechselten unser Hotel und fuhren dazu 6h mit dem Bus in das südlicher gelegene Kampeng Phet. Auf dem Weg besuchten wir noch ein paar Tempel, aber irgendwie waren alle schon so müde, das sie darauf nicht so wirklich Lust hatten und selbst der Staff bat um Beeilung um möglichst schnell zum Hotel zurückkehren zu können. Die Letzte Nacht die wir gemeinsam verbrachten, machte dann ihrem Namen von einer letzten Camp-Nacht alle Ehre und so gingen einige von uns gar nicht mehr ins Bett, sondern gingen einfach am nächsten Morgen ganz früh duschen und waren dann morgens um 6 die ersten beim Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück mussten wir uns dann schon verabschieden und die meisten der anderen Schüler werden wir wohl erst in 4 Monaten wieder sehen, wenn es schon wieder nach Hause geht. Wir fuhren dann noch mal über 7h Bus, wobei es ein komischer Zustand zwischen Schlafen und wach sein war, denn eigentlich waren wir alle schrecklich übermüdet, aber durch Kaffe und Cola ließ es sich ertragen. Am späten Nachmittag hieß es dann auch Abschied nehmen von den Schülern aus Bangkok und Umgebung, die wir vielleicht noch mal wieder sehen in der nächsten Zeit, und dann ging es endlich, aber auch leider, wieder nach Hause, wo ich ziemlich bald ins Bett fiel und am liebsten gar nicht mehr aufgestanden wäre, nach den letzten beiden mehr als anstrengenden Wochen.
31.1.10 08:23
 


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