FERIEN: Teil 3 Songkran - Thai Neujahr

Nach meinen vier mehr als erfolgreichen Wochen auf Reisen, kehrte ich am 12.4., einen Tag vor Beginn der thailändischen Neujahrsfeiern (13.-15.4), wieder zu meiner Gastfamilie zurück. Ich hatte zwar bis dahin schon einiges über das sogenannte „Songkran Festival“ gehört und das es ein riesen Spaß sein sollte, aber wie es nun tatsächlichen sein würde, davon hatte auch ich nicht den geringsten Schimmer, aber von vorne.....
Am Morgen des 13. durfte ich mich dann erst mal in eins der hässlichsten Outfits stecken, was ich je in meinem Leben gesehen habe (ungelogen! Und es wird keine fotos geben!!) und ich dachte nur: „Na dass kann ja heiter werden!“. Wir fuhren dann in das nächste größere Dorf und schon aus der Entfernung wo wurde mir klar, das es doch ein ganz interessantes Spektakel werden würde. Die Straßen waren voll von Menschen (meist in nicht weniger hässlichen Kostümen) und es wurde gesungen, getanzt und mit Wasser gespritzt. Wir mussten dann als erstes in einer Parade mitlaufen, die durch den ganzen Ort ging und die recht langweilig war, da sich keiner traute die Leute in der Parade nass zu machen. (Dabei war es soooo schrecklich heiß und ich wünschte mir nichts sehnlicher als nass gemacht zu werden. Immerhin reden wir hier von guten 40°C im Schatten und wir liefen in der Sonne!) Der Zug endete dann am örtlichen Tempel, wo schon ganz viele Stühle und eine Bühne aufgebaut worden waren. Es gab ein kurzes Programm, aber der eigentliche Höhepunkt war das „Wassergießen“. Dabei setzten sich ein paar Mönche und alle Dorfältesten in einen großen Stuhlkreis und jeder ging mit einer Schüssel Wasser herum und goss jedem der Sitzenden ein wenig Wasser über die Hände und wünschte ein frohes neues Jahr. Dafür wurde man zurück gewait und bekam so den Segen der Mönche und Ältesten für das neue Jahr. Natürlich war ich dabei wieder ein Blickfang und vor allem die Älteren Leute, die in ihrem Leben wahrscheinlich noch nie mit einem Ausländer gesprochen hatten freuten sich riesig als ich ihnen สวัสดีปีใหม่, ein frohes neues Jahr wünschte. Als dann alles vorbei war wurde für die Dorfbewohner noch ein Feuerwehrauto aufgestellt und der Wasserschlauch angestellt und alle tanzten gemeinsam im „Regen“. Wir fuhren allerdings glücklicherweise nach Hause und ich konnte aus dem schrecklichen Kostüm raus. Am Nachmittag fuhr ich dann mit meinen beiden kleinsten Geschwister und meiner großen Schwester, die das Auto fahren musste, wieder zurück ins Dorf und wir kauften uns Wasserpistolen. Damit setzen wir uns dann ins Auto und  beschossen andere Leute durch das ein spaltbreit geöffnete Autofenster. Komischerweise wurden auch wir klitschnass, aber bei den Temperaturen, kein Problem. Wir trafen dann zufällig meinen Onkel, der einen mini Laster mit offener Ladefläche hatte und zusammen mit ein paar anderen kleinen Kinder gings durch den ganzen Ort Leute nass machen. Und wiedereinmal durfte ich erleben, was es heißt der einzige weiße zwischen Hunderten Thais zu sein. Es war wie eine Königsdisziplin für die Thais mich nass und weiß zu machen (Mit Farbe wurde nämlich auch entweder geschmissen, oder sie wurde einem gleich ins Gesicht geschmiert). Völlig durchgeweicht und komplett weiß gingen wir dann bei meinem Onkel erst mal mit all unseren Klamotten baden um die Farbe wieder runterzukriegen. Am Abend saß dann noch die ganze Familie zusammen und es wurde, wie immer in Thailand, gegessen, gegessen und noch mehr gegessen.
Am nächsten Morgen gings dann mit meiner gesamten Familie in den Norden Thailands, wo meine Gastoma und Opa wohnen. Die Fahrt dauerte fast den ganzen Tag und am Abend war ich froh, als es hieß, wir gehen ein bischen in die Stadt um Abendbrot zu kaufen. Natürlich saßen wir wieder auf der Pick-up Ladefläche, was ein Fehler war ;-), denn nach nur ein bischen Essen einkaufen waren wir klitschnass und vor allem ich, auch in allen Farben eingesaut. Aber wir schworen „Rache“, die wir am nächsten Tag auch einlösten...
Am nächsten Morgen luden wir also zwei riesige Regentonnen mit Wasser UND Eisblöcken auf unseren Pick-up und machten uns auf den Weg. Erst ging es kurz zum Tempel, denn auch die Buddhastatuen sollten ein bischen Wasser abbekommen und erst danach zogen wir richtig los. Meine ganze Familie stand auf der Ladefläche, sogar meine Gasteltern die ich sonst höchsten 5min am Stück sehe, und wir fuhren Richtung Innenstadt. Schon auf dem Weg dahin lieferten wir uns einige „Gefechte“ mit anderen Pick-up-Fraktionen und waren so schon klitschnass als wir am eigentlichen Ort des Geschehens ankamen. (Zur Erklärung: es gibt zwei Fraktionen. Die Pick-up-Fraktion und die vorm-Haus-steh-Fraktion. Die Pick-up Fraktion hat Wasser geladen und fährt durch die Straßen um alle Leute von oben und im vorbeifahren nass zu machen und die vorm-Haus-steh-Fraktion, steht wie zu vermuten vor ihren Häusern und macht alle Leute nass die vorbeikommen, auch mit Wassereimern, aber gerne auch mit Wasserschläuchen. Außerdem haben die Leute die zu Hause stehen den Vorteil, das sie ihre eigene Musik hören können, im Schatten stehen und was zu essen haben.) Wir fuhren also durch die ganze Stadt und jeder der unser Wasser abbekam gab erst mal ein erschrecktes Quicken von sich, denn es war wirklich eisigkalt. Man muss dazu sagen, es gibt drei Sorten von Wasser. Einmal warmes Wasser aus der Leitung, wohl das angenehmste, dann kaltes Wasser mit Eisblöcken, schon unangenehmer, und als letztes buntes Wasser, also mit allen Farben versetztes Wasser, wohl das schlimmste. Zusätzlich wurde noch mit weißen Puder um sich geworfen und ich war wieder ein beliebtes Ziel, so dass ich minütlich, entweder weiß, bunt, vor Kälte zitternd oder wegen warmen Wasser lächelnd anzufinden war. Auf unserem Weg durch die „Partymeile“ bei der an jeder Ecke andere Musik dröhnte und Menschen tanzten, hielten wir dann noch ab und zu bei Verwandten an, um frohes neues Jahr zu wünschen, etwas zu essen angeboten zu bekommen und vor allem auch unsere Wasserkanister nachzufüllen. Nach über sechs Stunden waren wir dann nicht nur tot müde, sondern auch mega hungrig und vor allem ich, auch ganz schön rot. (Leider nicht von abwaschbarer Farbe sondern von 6h Sonne.) Aber es war einfach ein riesen Spaß und wohl nach meinem „richtigen“ und chinesischen Neujahr hier, das mit Abstand coolste.
Das ganze ging also offiziell 3 Tage lang, aber in der Provinz meiner Gastgroßeltern noch eine Woche länger, und jeden Tag waren die Straßen voller tanzender und mit Wasser werfender Menschen, von Kleinkinder bis zu alten Omis und Opis, und jeder genoss die ausgelassene Stimmung nach den letzten doch ein wenig kritischen Wochen durch die Demonstrationen. Außerdem war jeder einfach nur froh über die unfreiwilligen Duschen da es ja in letzter Zeit auch immer heißer und heißer geworden war. Natürlich war es auch jede Menge Wasserverschwendung, aber bei dem Spaß denken wir da mal einfach nicht dran ;-)
 
22.4.10 10:08


FERIEN Teil 2: Meditations Camp

Nach unserer mehr als erfolgreichen Rundreise durch halb Thailand begann für mich das Meditations Camp in einem internationalen Tempel im Süden Thailands. Es war wohl der weniger spaßige, aber kaum weniger interessante Teil meines Urlaubs.

Ich begab mich also am 31.3. dorthin, um schon mal mein Zimmer zu beziehen, alle Leute und den Ort kennen zu lernen, um dann am nächsten Morgen gleich richtig durchstarten zu können. Das Grundgerüst war recht einfach aufgebaut, jeder bekam ein eigenes Zimmer, mit einem Bett aus Beton, einem Kopfkissen aus Holz, einem Mückennetz und einer Decke. Außerdem bestanden die Regeln, dass es nicht erlaubt war zu reden, dass es nur zwei Mahlzeiten am Tag gab, das man sich an den Tagesablauf halten musste und, dass man versuchen sollte die ganzen 10 Tage durchzuhalten. Zusätzlich musste man jegliche Elektronische Geräte abgeben, wie z.b. Handys, Uhren, Laptops oder iPods, aber auch Bücher, sowohl zum lesen als auch selber schreiben waren nicht erlaubt. Alleine das war ja schon Herrausforderung genug, aber auch der tägliche Ablauf hatte es in sich. Denn jeder Tag begann schon um 4°° Uhr morgens, mit einem kräftigen Läuten der von jedermann geliebten Glocke, und anschließendem meditieren und Yoga. Außerdem gab es noch einen Mönch der jeden Morgen was erzählte, und so gab es immer erst um 8°° Uhr Frühstück. Anschließend hatte man ein bischen Freizeit um z.B. mit der Hand Wäsche zu waschen und danach wurde erst etwas über Buddhismus erläutert, was meist wirklich spannend war und danach wurde wieder meditieren geübt, sowohl im sitzen als auch stehen und laufend. Gegen 12.30 Uhr gab es dann das heißgeliebte Mittagessen, was im Gegensatz zum Frühstück nicht nur aus einer schleimigen Reissuppe bestand. Danach gabs wieder ein bischen Freizeit und am Nachmittag wurde der Vormittag wiederholt, aber es gab zusätzlich noch eine Gesangsstunde, bei der buddhistische Verse gemeinsam gesprochen wurden. (die einzige Gelegenheit am Tag mal etwas zu sagen) Um sechs gab es dann ein Glas Tee anstelle von einem Abendbrot, aber nach ein paar Tagen hatte ich eh keinen Hunger mehr abends. Als es dann dunkel war, wurde erneut sitzend meditiert und eine Gruppen-Lauf-Meditation geübt, welche daraus bestand in einer Reihe, barfuß, im Dunkeln um einen Teich herum zu gehen und zu meditieren, aber eigentlich guckten eh immer nur alle den wunderschönen Sternenhimmel an. Um 21.°° Uhr war dann der Tag für uns zu ende und alle fielen erschöpft in ihre Steinbetten. Vor allem ich war super müde nach den letzten zwei Wochen und hätte wohl eh überall schlafen können.

Die Tage zogen sich dann so dahin, und da jeder Tag so ganz genau wie die anderen war, fiel mir kaum auf, als schon fast der gesamte Aufenthalt vergangen war. Das einzige was sich veränderte war die Anzahl der anderen ausländischen Meditierenden, denn es wurden fast täglich weniger, da es doch nicht ganz so einfach war sich an alle Regeln zu halten und bis zum Ende durchzuhalten. Auch für mich war es nicht einfach, wieso auch, aber es war schlechthin eine tolle Erfahrung so viel Zeit mit sich selber zu verbringen und nachzudenken über die vergangenen und kommenden Monate (auch wenn uns immer wieder eingeschärft wurde im hier und jetzt zu leben und nicht unsere Gedanken an vergangenes oder kommendes zu verschwenden.) Nach acht Tagen hielten die meisten Teilnehmer es dann nicht mehr aus und man konnte hier und da schon ein leises Flüstern hören, aber richtig schlimm wurde dass dann erst am neunten Tag, denn der war größtenteils frei zu gestalten, damit man mehr Zeit zum meditieren, (oder eben zum zurück ziehen und reden) hatte. Außerdem gab es an diesem Tag auch nur eine Mahlzeit, was noch mal eine neue Herausforderung darstellte.

Als dann am Morgen des elften Tages endlich das Schweigen gebrochen werden durfte, waren alle erst sehr zögerlich, keiner traute sich laut was zu sagen oder einen anderen ungehemmt voll zulabern, aber nach einiger Zeit tauten alle auf und es entstanden spannende Gespräche mit Leuten aus aller Welt. Denn die Teilnehmervielfalt, war wirklich beeindruckend. Es gab Leute aus Südafrika, Pakistan, den USA, Frankreich, Italien, Estland und vielen anderen Ländern dieser Welt (aber natürlich auch wieder überdurchschnittlich viele Deutsche) und alle hatten beeindruckende Geschichten zu erzählen, wo sie schon waren oder wo sie als nächstes hinwollten, da konnte man ja einfach nur Fernweh bekommen, auch wenn man schon am anderen Ende der Welt ist......

 

 
21.4.10 16:25


FERIEN!! Teil1: Urlaub

Nachdem ich ja schon seit einiger Zeit Ferien habe und schon viel erlebt hatte (wie z.B. mein erster Geburtstag im Sommer und wie mein Onkel Mönch wurde) stand nun vom 16. – 31.3.10 unser sogenannter „independent travel“ , unser eigenständiger Urlaub, an.
Wir fuhren in einer Gruppe aus elf AFSérn, aus verschiedensten Ländern zuerst drei Tage in den Norden, (Doi Maesalong bei Chiang Rai). Dann zwei Tage nach Bangkok und danach zehn Tage in den Süden (die Inseln Koh Tarutao, Koh Lipe und Koh Phangan). Nun im Detail ;-)......

Zuerst verschlug es uns also nach Doi Maesalong einem Berg, auf dem nur recht wenige Leute leben, zum Großteil chinesischstämmige oder das Volk der Akha. Nach einer ermüdenden Nachtfahrt im Bus und zusammengequetschter Fahrt in einem rumpelnden, alten Truck kamen wir in dem Dorf an, wo uns der Gasthausbesitzer freundlich begrüßte. Wir hatten dann zwei kleine Räume mit Matratzen und Ventilator und je ein Kaltwasserbad. Rundum zufrieden, glücklich, beisammen zu sein und aufgeregt auf die folgenden Tage ruhten wir uns erst mal aus. Am Abend machten wir dann erst mal einen langen Spaziergang um wenigstens noch ein bischen die Gegend kennen zulernen in der wir gelandet waren und um den wunderschönen Sonnenuntergang anzusehen. Am nächsten Tag gings dann auf richtige Wanderschaft:  auf einem hübschen, einsamen Wanderweg durch die waldige Natur, mit tollen Ausblicken auf das grüne Tal, die Teefelder, das Dorf, und einmal stolperten wir sogar über einen alten, chinesischen Tempel. Wir hatten eine vom Herbergsvater liebvoll gemalte, aber miserable Karte und orientierten uns mehr oder weniger daran. Immerhin stimmte sie im Grundriss, so dass wir tatsächlich auf zwei Dörfer von Ureinwohnern trafen. Wir fühlten uns um Jahrhunderte zurückkatapultiert. Auf Stelzen stehende Holzhütten mit Strohdächer. Schweine, Hühner, Kühe, Hunde, Gänse; freilaufend oder in Käfigen. Kinder in schmuddeligen Klamotten spielten auf den staubigen Wegen und kreischten, wenn sie uns sahen. Kamen aus ihren Verstecken, als wir sie mit Keksen lockten. Ein alter Mann mit Pfeife zwischen den Lippen trieb Kühe vor sich her und schaute uns ziemlich argwöhnisch an. Eine Frau mit auf dem Rücken gebundenem Baby schleppte mit Hilfe einiger Mädchen Bambusrohre. Menschen arbeiteten sich auf Feldern den Rücken krumm. Wir entdeckten vereinzelte Motorräder, auch die Satellitenschüsseln passten nicht ins Bild. Eine sehr alte Frau humpelte bucklig auf uns zu und lächelnd hieß sie uns in ihrer, uns fremden, Sprache, ihr zu folgen. Warum nicht? Sie führte uns die Holzleiter hoch zu ihrem Haus. Es hingen Werkzeuge herum, Maiskolben hingen zum trocknen, Klamotten, ein veralteter Kalender mit Bild des Königs. Wir ließen uns auf die Bastmatte nieder und bei einem Tee saßen wir schweigsam zusammen, denn die Frau erzählte ein bisschen, klagte augenscheinlich von ihren Rückenbeschwerden und Beinschmerzen und ihren fehlenden Zähnen. Und holte dann einen Korb mit Handarbeit: bestickten Taschen und Armbänder mit eingearbeiteten Samenkörnern, teils echt schön. Wir kauften ihr ein bisschen was ab, dann war sie zufrieden. Wir dankten und gingen. Aus dem Dorf heraus trafen wir auf das „Hilltribe Development Center“, das eine Thaifrau bewohnte. Sie ließ uns auf ihrer Terrasse sitzen, servierte uns Kaffee und wir aßen unser mitgebrachtes Essen und unterhielten uns mit ihr. Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Rückweg, um vor Sonnenuntergang im Gasthaus zu sein.
Nach der zweiten Nacht war dann auch schon der Aufbruch, zurück nach Bangkok. Runter von unserem Berg verbrachten wir noch den halben Tag in Chiang Rai und besichtigten einen der coolsten Tempel den ich je gesehen habe. Er war komplett weiß von außen und mit kleinen Spiegel und sogar Totenköpfen verziert und im Inneren gab es nicht wie erwartet diese traditionellen goldenen Malerein von Buddhas, sondern Comicähnliche Zeichnungen von Raumschiffen, Zeichentrickfiguren und anderen modernen Dingen. Wirklich faszinierend. Am Abend stiegen wir dann wieder in den Bus, in dem wir zumindest gefühlt mehr Zeit verbachten als draußen, und fuhren zurück nach Bangkok.
Nach zwei tollen Tagen in Bangkok, an denen wir zu einem Konzert gingen und ein paar andere Austauschschüler auf ihrer Durchreise trafen, ging der Südenteil unserer Reise los. In Hat Yai, einer der südlichsten Städte Thailands torkelten wir wieder mal nach einer mittelgemütlichen Nacht aus dem Bus. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf: die erste fuhr direkt weiter aus die Insel Koh Tarutao und die andere verbrachte eine Nacht in Hat Yai, um auf einen Nachkömmling der Gruppe zu warten und Essen einzukaufen. Ich war in der ersten Gruppe und fuhr so schon mit 4 anderen los um unser kleines Paradies der nächsten Tage zu erkunden  Die Fährenfahrt war dann wirklich atemberaubend. Der Wind pfiff uns so  laut um die Ohren, dass wir schreien mussten, um uns zu unterhalten. (Was uns vom unterhalten nicht abhielt) Das Meer, in einem unglaublichen Türkisgrünblau, bäumte sich schäumend und gewaltig hinter den Motoren auf, glättete sich in einiger Entfernung und ruhte still und sanft in einer perfekten Linie am Horizont, durchbrochen nur von den majestätisch emporragenden Inseln, felsig und waldig. Je näher wir der Unseren kamen, desto deutlicher zeichnete sich ein weißer Streifen dort ab, wo das Meer aufs Land traf: ein sauberglitzernder Strand. Im Himmel nichts als Sonne, Vögel und viel, viel Blau. Wir ließen das alles superaufgeregt, beeindruckt und fröhlich auf uns wirken und freuten uns tierisch uns für die erste Gruppe entschieden zu haben um einen Tag länger in diesem Paradies bleiben zu können. Die anderen folgten dann am nächsten morgen mit Fertigsuppen, Nudeln und Dosengemüse im Gepäck (als ob wir einen Schiffbruch planten).
Auf der Insel hatten wir dann ein kleines Lager, an einem unberührten Strand, nur aus zwei Zelten in denen wir unsere Rucksäcke und vor allem das Essen verstauten um es vor den Affen zu schützen (die doch tatsächlich schon an unserem ersten Tag unsere Papaya geklaut und fast vollständig aufgegessen hatten). Außerdem hatten wir eine aus Steinen und zusammengetragenem Holz markierte Feuerstelle, und die Jungs, ganz Robinson Crusoe, bastelten eine Hängematte und zogen pläneschmiedend los, um Kokosnüsse zu ernten. (erfolglos!!) So verbrachten wir dann drei schöne Tage: schwimmend, Wasserball spielen, Muscheln sammelnd, Strandspaziergänge, lesend, herumliegend, quatschend, Bräune / Sonnenbrände vergleichen, dann und wann die Bastmatte mit dem Schatten verschieben und dann alles wieder von vorne. Abends dann entzündeten wir das Feuer und kochten mittelguten Fraß, der aber wegen des Hungers köstlich schmeckte. Nachts schliefen wir dann um das Feuer herum, sahen die tollen Sterne und hörten das Meer rauschen. Einfach ein Traum, nur echt!
Gleich neben Koh Tarutao liegt Koh Lipe. Es ist viel kleiner als Tarutao und ganz, ganz, anders. Es war unser nächstes Ziel und schon beim Anlegen war der Unterschied klar. Der Strand war voll von Bars und Restaurants, Schilder auf Englisch priesen Resorts, Touren, und mietbare Boote, an. Es räkelten sich knapp bekleidete, rote und weiße Ausländer (meist leider Deutsche) am Strand und unsere Tage dort waren natürlich dementsprechend teurer. Auf der Insel gibt es eine (!) Straße, gesäumt von stilvollen Restaurants, Cafés, Bars, Tattoobuden und Geschäften. Wir hatten uns zwei hübsche Bungalows am anderen Strand gebucht und entsprechend der Preise schliefen wir mit 5-6 Leuten in einem Bungalow für 2.
 Anders das Angebot, anders waren dann auch unsere Beschäftigungen. Das obligatorische Schwimmen und am Strand liegen fehlte natürlich nicht, doch außerdem liefen wir die Fußgängerstraße auf- und ab, setzten uns in Cafés, stöberten in Buchgeschäften, aßen gut (und zu viel ;-) ), saßen abends am Strand in einer Bar, bei Musik, einem Cocktail und sahen ein paar Akrobaten zu die im Sand mit Feuer jonglierten. An einem Tag ließen wir uns dann von einen Bootsmann auf eine nahe Insel übersetzen, die schon wieder Tarutao-flair hatte. Einsam, unberührt, mit Wald und Felsen. Wir nahmen ein Picknick mit, und unser ausgeliehenes Schnorchelzubehör. Das Schnorcheln war der Hammer. Man konnte metertief sehen und es gab gewaltige Korallen, mit wehenden Anemonen mit Fische in allen Farben darin. (sogar Nemo war da) Stundenlang tauchten wir immer wieder herab, sahen einen großen, gefährlich aussehenden Fisch von Nahem, blau leuchtende Wunder der Natur, ein Schwarm weißer Fische, eine Muräne stakte aus Steinen hervor und versuchte, uns Angst zu machen und Sandfarbene Fische taten so, als wären sie der Untergrund. Natürlich genossen wir unsere Tage auf Koh Lipe sehr.
Anschließend dann wieder eine lange Reise, diesmal auf die andere Seite Thailands. Weg vom Indischen Ozean zum Golf von Thailand, nach Koh Pha-Ngan. Auch dort, ähnlich wie auf Koh Lipe, waren Unmengen an Menschen, aber vielleicht lag es auch daran, dass die berühmte Fullmoonparty anstand. Am Pier angekommen, fuhren wir zur anderen Seite der Insel: zum „Bottle Beach“. Nur mit Boot erreichbar. Dort angekommen schwammen wir erst mal und lagen am Strand herum (ach echt? Sowas!) und spielten Beachvolleyball. Und saßen abends in dem Restaurant bei herrlichen Fruchtshakes, zusammen mit coolen Leuten aus aller Welt. Herrlich.
Am letzten Abend war dann die Fullmoonparty. Das war auch ein Erlebnis. Tausende Menschen strömten an den Strand, wo es Bühnen mit verschiedener Musik gab. Viele ließen sich auch vorher noch mit im dunkeln leuchtendem Bodypaint den Körper bemalen. Dann wurde die ganze Nacht durchgefeiert. Getanzt bis zum umkippen, viele haben natürlich auch getrunken und geraucht (an alle besorgten Verwandten: keine Sorge! Ich blieb nüchtern) . Dass wir das die ganze Nacht ganz ohne Pause durchhielten, kann nur an der wahnsinnigen Stimmung gelegen haben. Bei Sonnenaufgang tanzten dann nur noch vereinzelt Leute, aber ich musste dann ja auch schon weiter, um die erste Fähre zurück zum Festland zu nehmen, um rechtzeitig mein Meditationscamp antreten zu können.

Aber es war ja auch eh unser letzter Tag der Reise, wobei die lange Partynacht der krönende Abschluss war. Müde erschien der Abschied dann irgendwie unwirklich, aber es war auch besser so, denn unsere perfekte Gruppe zu trennen, mit der wir über zwei Wochen lang Thailand von oben nach unten durchquert hatten, war schon so schmerzhaft genug. Natürlich planen wir schon jetzt, wie wir uns wieder treffen können, um solch eine unvergessliche Reise zu wiederholen, aber erst mal kommen noch ein paar andere Ereignisse.........OBEN WEITERLESEN!

21.4.10 16:19


...

Falls ihr euch wundert, dass es keine neuen Blogeinträge mehr gibt und ich nie zu erreichen bin, hier einmal mein „Ferienplan“:

 
17.2. -> letzter Schultag
19.2. - 22.2. -> Heimat Provinz meiner  Gastmutter weil mein Onkel Mönch wurde
23. - 25.2  -> in Bangkok mit Erica (ITA)
26.2. - 1.3. -> Englisch Camp im Süden Thailands
2.3. - 7.3.  -> in Bangkok mit Erica
8. – 10.3 -> Englisch Camp im Süden
11. + 15. -> Bangkok
15. - 18.3. -> independent Travel mit AFSérn in den Norden
19. - 22.3. ->  Bangkok
23. - 31.3. -> Independent Travel in den Süden
1. - 10.4. -> Meditations camp im Süden
13.4.-15.4 -> Thailändische Neujahrsfeier
11.3.10 06:59


AFS Mid-Stay Camp.... wenig Schlaf und viel Spaß!

Direkt nach meinem Urlaub in Korea, von dem ich Sonntag Abend wiedergekommen war, fuhr ich gleich am Montag Morgen in aller Frühe weiter zum AFS-Office um das langersehnte Mid-Stay Camp anzutreten, was eigentlich schon vor mindestens 2 Monaten hätte sein sollen. Es war natürlich eine unglaubliche Widersehensfreude, denn die meisten der anderen Austauschschüler hatte ich schon seit fast 5 Monaten nicht mehr gesehen. Wir fuhren dann als erstes 12h mit dem Bus in den Norden Thailands, wo das Camp stattfinden sollte, und so hatten wir genügend Zeit zu erzählen was uns in den letzten Monaten so alles wieder fahren war. Spät am Abend erreichten wir dann unser Hotel und uns wurde enttäuschender Weise gesagt, das die zweite Gruppe, immer noch unterwegs sei und erst gegen zwei Uhr nachts im Hotel eintreffen würde. Natürlich warteten wir noch um auch wirklich alle willkommen zu heißen, auch wenn es hieß wir sollte schon um 11°° Uhr im Bett sein. Am nächsten Morgen beim Frühstück war dann das Geschnatter um so größer denn auch nach Beendigung des 6 Wochen und 6 Monats Programms, sind immer noch 62 Schüler übrig die auch noch den Rest des Jahres bleiben werden. (wovon sage und schreibe immer noch 25 aus Deutschland sind) An unseren ersten gemeinsamen Tag fuhren wir dann in ein Reservat, wo wir Elefanten ritten und auf Flößen einen Fluss lang paddelten. Am Nachmittag machten wir dann eine Fallschirmsprung Übung, bei der wir einen 11m hohen Turm runterspringen mussten und ein paar Meter über dem Boden durch ein Seil abgefangen wurden. Die Überwindung war natürlich riesig, aber es wollte auch keiner einen Rückzieher machen und so gab es nur ganz wenige den nicht den Mut aufbringen konnten zu springen. Leider sprang einer von uns so unglücklich, das er sich das Handgelenk brach wodurch der Rest der natürlich ein wenig geschockt war, wo es doch hieß diese Übung sei vollkommen ungefährlich. Am Abend sahen wir dann noch eine traditionelle Show mit Tänzen und Musik, aber eigentlich wollten alle nur zurück ins Hotel um unsere ohnehin schon beschränkte Zeit irgendwo gemeinsam rumsitzend zu verbringen, zu erzählen und Spaß zu haben. Am nächsten Morgen waren wir natürlich total müde, aber kaum einer ließ es sich anmerken, denn schließlich war AFS-Camp. Wir fuhren dann zu einem wunderschönen Tempel in den Bergen über Chiang Mai, den ich aber schon mit meiner Familie im Dezember besucht hatte. Nach dem Mittagessen ging es in ein Umbrella-Village, wo auf traditionelle Art und Weise Schirme aus Holz und Stoff aber auch Papier hergestellt wurden. Das tollste war aber das bemalen der Schirme und als besonders Highlight, konnte man auch seine eigenen Sachen bemalen lassen, und so musste auch mein iPod dran glauben, der jetzt einen kleinen grünen Gecko auf der Rückseite hat, der nie wieder abgehen wird. Am Abend war dann noch ein anderes Highlight, denn wir fuhren zu einem riesigen Markt, der zwar von schrecklich vielen Touristen überlaufen war, aber auf dem es auch viele tolle Sachen zu kaufen gab. Natürlich war die letzte Nacht in dem ersten Hotel dann noch kürzer als die anderen und wir schliefen insgesamt irgendwie nur 3h. Am nächsten Morgen hieß es dann Sachen packen, denn wir wechselten unser Hotel und fuhren dazu 6h mit dem Bus in das südlicher gelegene Kampeng Phet. Auf dem Weg besuchten wir noch ein paar Tempel, aber irgendwie waren alle schon so müde, das sie darauf nicht so wirklich Lust hatten und selbst der Staff bat um Beeilung um möglichst schnell zum Hotel zurückkehren zu können. Die Letzte Nacht die wir gemeinsam verbrachten, machte dann ihrem Namen von einer letzten Camp-Nacht alle Ehre und so gingen einige von uns gar nicht mehr ins Bett, sondern gingen einfach am nächsten Morgen ganz früh duschen und waren dann morgens um 6 die ersten beim Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück mussten wir uns dann schon verabschieden und die meisten der anderen Schüler werden wir wohl erst in 4 Monaten wieder sehen, wenn es schon wieder nach Hause geht. Wir fuhren dann noch mal über 7h Bus, wobei es ein komischer Zustand zwischen Schlafen und wach sein war, denn eigentlich waren wir alle schrecklich übermüdet, aber durch Kaffe und Cola ließ es sich ertragen. Am späten Nachmittag hieß es dann auch Abschied nehmen von den Schülern aus Bangkok und Umgebung, die wir vielleicht noch mal wieder sehen in der nächsten Zeit, und dann ging es endlich, aber auch leider, wieder nach Hause, wo ich ziemlich bald ins Bett fiel und am liebsten gar nicht mehr aufgestanden wäre, nach den letzten beiden mehr als anstrengenden Wochen.
31.1.10 08:23


Süd-Korea..... ein Urlaub der besonderen Art

Wenn mich bis vor zwei Wochen jemand etwas über Süd-Korea gefragt hätte, hätte ich wohl ehrlich gesagt, nicht die geringste Idee gehabt was ich hätte antworten sollen. Das einzige was ich mit Korea in Verbindung gebacht hätte wären wohl die schrecklichen Zustände in Nord-Korea gewesen... Doch das sieht jetzt ganz gewaltig anders aus.

Denn Süd-Korea ist keines falls ein armes, zurück gebliebenes Land mit dem es sich nicht lohnt zu handeln oder es für einen Urlaubsbesuch auszuwählen. Süd-Korea ist viel mehr eine beachtenswerte Wirtschaftsmacht mit fast europäischen Standart, die zumindest von mir grundlegend falsch eingeschätzt wurde! Aber von Anfang an....

Es ist wohl ein ungehütetes Geheimnis hier in Thailand, das die Thais Korea nahezu vergöttern. Es wird nur koreanische Musik gehört, koreanische Fernsehserien geguckt und koreanisches Essen wird einfach nur geliebt. So ist es auch kein Wunder, dass jede Familie die es sich einigermaßen leisten kann, früher oder später nach Korea fährt. Und so auch meine....

Wir brachen also am 20.1., 1,15 Uhr Bangkok-Ortszeit mit dem Flieger in Richtung dieses unbekannten Landes auf und der Anfang unseres Trips war alles andere als schön! Denn in Seoul, wo wir gegen halb neun, Koreanischer Zeit landen sollten, waren so schlechte Wetterbedingungen, das der Pilot einfach ohne eine Bemerkung umdrehte und in Jeju, einer Insel im Süden Koreas, landete. Dort verbrachten wir nach 6h Flug noch weitere 5h im Flugzeug wartend, natürlich ohne Mittag essen oder irgendwas, da das Flugzeug ja nur Frühstück geladen hatte, bis sämtlicher Strom ausfiel und wir weder Licht noch Klimaanlage hatten und wir in das Flughafengebäude gelassen wurden. Dort durften wir dann noch mal über eine Stunde warten, bis verkündet wurde, das der Pilot jetzt doch in der Lage sei in Seoul zu landen. Wir flogen also noch mal 1h bis wir sicher an unserem eigentlich Ziel landeten, wo so dichter Nebel war, das man keine 30m weit gucken konnte. Natürlich hatten ein paar von uns dann noch Probleme bei der Passkontrolle, so das es schon nach 17°° Uhr war, als wir endlich aus dem Flughafen kamen. Ich wäre dann aber am liebsten sofort wieder umgedreht, denn die Minus Grade schlugen einem wie peitschen ins Gesicht, und ich sehnte mich augenblicklich ins warme Thailand zurück. Wir gingen dann natürlich erst mal was essen, und erreichten so erst mitten in der Nacht unser Hotel am Fuß eines Ski-Gebietes.

An unserem ersten richtigen Morgen in Korea, war dann die Aufregung ziemlich groß, denn über Nacht hatte es noch mal mehr geschneit, und so mussten wir uns erst eine einstündige Schneeballschlacht liefern, bevor wir völlig durchgefroren zum Frühstück gehen konnten. Am Vormittag machten wir dann eine grandiose Wanderung durch verschneite Landschaften  wobei wir natürlich alle schrecklich froren, und auch ich kam mir schon vor wie ein Thai, der es einfach nicht gewöhnt ist, dass es so kalt ist. Am Nachmittag war dann mein persönlicher Höhepunkt, denn wir gingen Ski fahren. Natürlich konnte keiner aus meiner Familie was anderes als ein paar Meter rumzurutschen und so erlaubten sie mir alleine zu fahren, was ich dazu nutze nach ganz oben auf den 1,500m hohen Gipfel zu fahren und dann bei strahlendem Sonnenschein die Talabfahrt zu genießen. Leider war auch das Ski fahren in Korea genauso schrecklich teuer wie auch alles andere und so fuhr ich nicht lange sondern ging am Abend mit den anderen in eins der tollsten Schwimmbäder was ich je gesehen habe.

An unserem zweiten Tag fuhren wir dann zu einer wunderschönen Künstler-Insel, die aber hoffnungslos überlaufen war und auch gefährlicher weise einen komplett vereisten Boden hatte, was dem ein oder anderen ein schmerzliches Erlebnis bescherte. Am Nachmittag fuhren wir dann zum Everland Fun-Park, wo es Nachbildung vieler berühmter Achterbahnen und auch sonst einige nette Attraktionen gab. Aber nach den 4h Aufenthalt, war ich so durchgefroren, das ich dachte meine Füße würden nie wieder auftauen. Am Abend checkten wir dann in einem neuen Hotel ein, was mitten in Seoul lag und so nutzen wir auch gleich die Gelegenheit noch mitten in der Nacht shoppen zu gehen. Leider wurde das dann zu einem nicht so schönes Erlebnis für die meisten für uns, da ich um Mitternacht dann keine Lust mehr auf shoppen hatte und die Reiseleiterin nach dem Weg zum Hotel fragte, worauf hin die mir eine komplett Falsche Richtung auf dem Plan auswies, was mir einen anderthalb stündigen Fußmarsch durch das nächtliche Seoul bescherte. (wobei ich noch gut dran war, denn ein paar der anderen gingen nach mir los, und trafen erst nachts um drei im Hotel ein)

Am nächsten Morgen ging es dann in einen weiteren Fun-Park der allerdings halb in einer riesigen Halle war, wodurch wir nicht ganz so sehr froren. Am Abend besuchten wir dann noch eine faszinierende Show bei der fast nicht gesprochen wurde, aber die Schauspieler eine perfekte Geschichte aufführten, nur durch ihre Karate und Tea-Kwon-Do Künste. Am letzen Tag besuchten wir noch ein paar Geschäfte und andere Sehenswürdigkeiten, und am Abend des 24. ging es dann auch schon wieder Richtung Heimat. Diesmal ging wenigstens auch alles glatt beim Flug und als ich aus dem Flughafengebäude in Bangkok trat, freute ich mich, als wenn ich endlich wieder zu Hause angekommen wäre und natürlich war ich auch wahnsinnig froh über die angenehmen 28°C die mir in einer angenehmen Brise um die Nase wehten.
31.1.10 07:32


Ein ein bischen trostloeses Silvester in ein wahnsinniges Jahr

Also als erstes mal wünsche ich euch allen ein wunder bares frohes neues Jahr 2010!

Für mich war dieses Jahr Silvester alles in allem ziemlich trostlos, wobei ich ja dazu sagen muss, dass ihr euren Teil dazu beigetragen habt, so zahlreich wie ihr euch gemeldet habt um mir alles gute wünschen als es bei mir Mitternacht war. Aber egal, es hätte meine Situation wahrscheinlich nicht sonderlich verbessert, da ich nämlich die ganze Nacht, bis heute morgen um halb drei, vor dem laptop saß und gelesen hab, weil niemand in meiner Familie mit mir Silvester feiern wollte und alle anderen schon im Bett waren. Heute Morgen um 6, als es bei euch Mitternacht war, bin ich dann schon wieder aufgestanden um in aller Frühe an einer Veranstaltung teil zu nehmen, bei der Mönchen etwas zu Essen und nützlicher Kram gegeben wurde.

 Ansonsten kann ich sagen, das nicht nur das letzte Jahr unglaublich erlebnissreich und aufregend war, sondern das auch das kommende Jahr 2010 wahnsinnig anstrengend wird. Es gibt so viele Herausforderungen, von meinen restlichen 148 Tagen hier, über meine Rückckehr, bis hin zum wieder Einstieg in die Schule. Ich hoffe für mich selber, aber natürlich auch für euch, das es alles wie geplant läuft und es ein tolles Jahr wird!

Liebe Grüße aus Thailand, Alina!

1.1.10 06:40


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